Plastik sparen im Alltag

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© rdnzl / Fotolia

Was an Plastik problematisch ist habe ich schon in dem früheren Beitrag „Plastik – Problematik, Gefahren und Vermeidung“ erläutert. Hier soll es darum gehen, wie man Plastik im Alltag vermeiden kann.

 

Stoffbeutel nutzen

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Die Zeit der Gratis-Einkaufstüten beim Einkaufen geht langsam zu Ende. Immer mehr Supermarktketten bieten keine Plastiktüten für Lau mehr an. Aber ersten sind dies eben noch nicht alle Ketten und zweitens halten 10 cent niemanden davon ab doch eine Tüte zu beziehen. Da ein gesetzliches Verbot von Plastik-Einkaufstüten oder eine massive Besteuerung wohl noch eine Weile auf sich Warten lassen, wenn ich das überhaupt noch erleben darf, ist halt Eigenverantwortung gefragt, was ohnehin immer der beste Weg ist. Also einfach immer einen Stoffbeutel mithaben oder noch komfortabler einen Rucksack. Wenn man eine Plastikttüte nicht vermeiden kann, sollte man diese zumindest mehrmals verwenden.

 

Getränkekonsum

Es ist nachvollziehbarr, dass man nicht immer nur Lust auf Kraneberger und Tee oder Kaffe hat. Wenn man Getränke kauft, dann möglichst in Glasflaschen, da hier kein Plastik in der Produktion entsteht. Mehrweg-Plastikflaschen sind durchaus besser als Einweg-Plastikflaschen aber sollten dennoch möglichst vermieden werden, da sie nicht oft recycelt werden.

 

Obst und Gemüse

Immer mehr Obst und Gemüse wird in Folien eingeschweisst. Warum muss um eine Gurke eine Folie? Warum müssen 6 Tomaten mit viel Müll verkleidet werden? Sieht man leider immer öfters. Es gbt jedoch noch eine Menge Supermärkte und sogar Discounter in denen man Obst und Gemüse unverpackt erhält. Dieses Angebot sollte man nutzen.

Mogelpackungen

Immer wieder veröffentlichen Verbraucherzentralen Listen mit Mogelpackungen. Diese sind problematisch weil sie meist Preiserhöhungen kaschieren (gleicher Preis bei weniger Inhalt) und dadurch auch mehr Müll entsteht. Es gibt interessante Liste (siehe hier) wo man sich über diese Mogelpackungen informieren kann. Sicher hat jeder selbst so ein Produkt schon selbst einmal gekauft, man sollte den Fehler aber nicht mehrmals machen.

 

Kennt ihr weiter Tipps? Gerne könnt ihr uns diese in den Kommentaren mitteilen!

Über Robert Zimmermann 31 Artikel
Ich bin Diplom-Geograph mit dem Schwerpunkt Stadtgeographie und Einzelhandelsentwicklung und neben geographischen Fragestellungen auch sehr an den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt und Verbraucherschutz interessiert. Hier geht es meinem Google+ Profil