E-Mobilität als großes Umweltthema

Erst kürzlich hat die EU beschlossen, dass sie den Benzinmotor endgültig in Rente schicken wird. Lange genug haben die Diskussionen um die zukünftige Entwicklung der Mobilität in Europa gedauert. Nun hat man sich endgültig darauf geeinigt, dass bis zum Jahr 2035 kein neuer Benziner mehr für den Straßenverkehr zugelassen wird. Schon heute sieht man auf deutschen Straßen ein sehr diverses Bild von Transportmitteln. Das Auto ist demnach nicht mehr das vorherrschende Transportmittel, auch wenn es optisch dominierend erscheint. Noch findet man auf der deutschen Landkarte kaum E-Ladestationen. Das dürfte sich im kommenden Jahrzehnt aber sehr rasch ändern. Es ist auch die Industrie, die sich diesem Trend nun anschließen muss. Alternative E-Mobilität lässt sich aber bereits sehr gut beobachten. Bestes Beispiel dafür sind die Elektro Scooter mit Straßenzulassung, die vor allem in den großen deutschen Städten vorherrschend zu beobachten sind.

E-Scooter als Profiteur des E-Mobilitätsbooms

Natürlich genießen die E-Scooter auch einen besonderen Status. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass sie auch die Fahrradwege nutzen können. Damit liegen sie etwas gegen den Trend, denn man versucht eher, die Menschen auf das Fahrrad zu bewegen. Der Benutzer hat jedenfalls den Vorteil, dass er deutlich schneller zum Ziel kommt. Es sind auch daher die Innenstädte, die von diesem Trend deutlich profitieren können. Immerhin gibt es in den meisten Fällen auch eigens für die E-Scooter befahrbare Fahrlinien, die benutzt werden können. Während sich Autos an die Fahrtrichtung halten müssen, bzw. gerade im innerstädtischen Verkehr eine häufige Einbahnregel vorherrscht, gibt es dieses Problem beim E-Scooter nicht. Natürlich ist noch nicht alles perfekt. Aus Sicht der Kunden befinde man sich aber auf einem guten Weg dorthin.

Geringe Schadstoffemissionen als Vorteil der E-Mobilität

Während die Emissionen anderer wichtiger Wirtschaftssektoren in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen sind, haben die Auswirkungen der Mobilität zugenommen. Es war wohl auch das Ergebnis dieser Studienergebnisse, welche die Kommission zum Handeln bewogen hat. Gerade bei den Mobilitätsemissionen gibt es daher auch das größte Einsparungspotenzial. Man schätzt, dass etwa ein gutes Viertel der gesamten Schadstoffemissionen der Mobilität geschuldet ist. Durch die verstärkte Nutzung von E-Fahrzeugen lässt sich das Emissionsvolumen deutlich reduzieren. Der Ausbau der E-Mobilität ist daher Priorität in den Mitgliedsstaaten und wird von den nationalen Regierungen vorangetrieben.

Über Robert Zimmermann 54 Artikel
Ich bin Diplom-Geograph mit dem Schwerpunkt Stadtgeographie und Einzelhandelsentwicklung und neben geographischen Fragestellungen auch sehr an den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt und Verbraucherschutz interessiert. Hier geht es meinem Google+ Profil