Nachhaltigkeit in der Baumpflege

Viele berühmte Menschen haben sich bereits in der Vergangenheit Gedanken über die Nachhaltigkeit in der Baumpflege gemacht. Grundsätzlich ist bei der Gartenpflege der Nachhaltigkeitsgedanke immer schon ein Thema gewesen. Verstärkt ist dieses Thema nun auch in der Politik und damit in der Wirtschaft angekommen. Produkte werden nachhaltiger und wo liegt das Thema näher als im eigenen Garten vor den Füßen des Besitzers. Insgesamt betrachtet hat das Thema aber auch einen breiten Konsens in der Bevölkerung gefunden. Hinter dem Schlagwort steht das Prinzip, das zum Beispiel nur so viel Holz gerodet werden sollte wie in einem überschaubaren Zeitraum wieder aufgeforstet werden kann. Damit legt man automatisch einen Fokus auf die Aufforstung unserer Wälder.

Heilbronn als Vorreiter

Das ist ein Thema, welches in großem, breit aufgestelltem, Kontext zu erfassen hat. Die Baumpflege ist aber auch ein sehr lokales Thema und es gibt breite Initiativen auf regionaler und Länderebene, die dieses Thema zentral in ihrer Kommunikationsstrategie in den Fokus rücken wollen. Als Beispiel könnte man die Stadt Heilbronn nennen, die sowohl politisch wie auch auf Kommunalebene, in Sachen Nachhaltigkeit aktiv wird. Die Baumpflege in Heilbronn ist zum Beispiel dadurch geprägt, dass sie nachhaltig ist. Das zeigt sich einerseits an der Aufforstung öffentlicher Grünflächen mit neuem Baumbestand, andererseits lässt sich auch vermehrt Grünflächenanbau beobachten. Die Stadt fördert auch die Aufforstung innerhalb der eigenen Gärten, indem zum Beispiel Subventionen ausgesprochen werden. Damit ist die Stadt aber nicht allein.

Frühe Anfänge in Sachen Nachhaltigkeit

Viele andere Städte in Deutschland folgen diesem Beispiel und folgen den frühen Nachhaltigkeitsprinzipien von Hans Carlowitz. Immerhin liegt die Geschichte dieses Herrn bereits gut 400 Jahre zurück. Man könnte annehmen, dass im 17. Jahrhundert noch nicht allzu viel über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen wurde. Andererseits hat sich dieser Herr schon sehr früh mit dem Gedanken gespielt, nur so viel Holz zu schlagen, wie man auch wieder aufforsten kann. Er hat dies vermutlich nicht mit dem gleichnamigen Begriff in Verbindung gebracht, dennoch lässt sich bereits an diesen frühen Erscheinungen sehr gut erkennen, wie stark das Interesse an nachhaltiger Baumpflege in den Köpfen verankert ist. Wer früh beginnt, wird eher zum Meister avancieren.

Über Robert Zimmermann 50 Artikel
Ich bin Diplom-Geograph mit dem Schwerpunkt Stadtgeographie und Einzelhandelsentwicklung und neben geographischen Fragestellungen auch sehr an den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt und Verbraucherschutz interessiert. Hier geht es meinem Google+ Profil