Wie ist es um unsere Umwelt beschaffen?

Die Medien sind voll mit Themen um unsere Umwelt. Täglich lesen wir von überfischten
Meeren oder Überschwemmungen. Es vergeht kaum eine Woche, wo es keine
Umweltkatastrophen gibt. Nun ist es nicht so, dass sich dadurch die Welt verbessern
würde, wenn wir alle nur Trübsal blasen würden, aber einen gewissen Selbstschutz wird
man sich natürlich zwangsläufig aufbauen. Besonders leidet darunter aber auch die
Landwirtschaft und gewisse Pflanzen, wie zum Beispiel Cistus Icanus, können nicht mehr so wie immer genossen werden.
Dieser immergrüne Strauch ist leider sehr von stabilen Wetterverhältnissen abhängig und
braucht ein stabiles Klima. In den letzten Jahren haben sich die schlechten
Umweltbedingungen durchaus negativ auf die Ernte der zarten Blätter ausgewirkt, was
letztlich zu einer verfrühten Ernte auf dem Land geführt hatte.

Wo wächst der Strauch?
Der Strauch mit den grünen Blättern und den schönen rosa Blüten ist sehr empfindlich
und befindet sich vor allem im trockenen Mittelmeerraum zu finden sind. Es ist eine
besondere Gattung von Blütenpflanzen in der Familie der Zistrosen. Dabei ist die Pflanze
auch in das Gefüge des empfindlichen Ökosystems des Mittelmeerraums eingebettet.
Gerade die Ökosysteme des Mittelmeerraums ist aber in diesen Jahren sehr stark in
Mitleidenschaft gezogen worden. Deshalb lassen sich auch unterschiedliche
Stressfaktoren klarmachen, die dafür verantwortlich sind.

Verschlechterte Umweltbedingungen setzen der Pflanze sehr stark zu
Ständige Rodungen in den Gebieten haben nicht gerade zur Stabilität beigetragen.
Ebenso erleiden mehrere Stressoren und raue Bedingungen das Wachstum der Pflanze.
Dazu kommen auch noch Probleme wie Wassermangel, hohe Sonneneinstrahlung und
hohe Temperaturen. All das sind natürlich letztlich Faktoren, die der Beschaffenheit der
Pflanze in den letzten Jahren sehr stark zugesetzt haben. Gerade diese mediterrane
Pflanze ist aber mit einem hohen Gehalt an Polyphenolen ausgestattet, um sie gegen
diese Stressoren zu schützen. Zumindest sollte man das annehmen, aber die
Stressfaktoren haben in den letzten Jahren auch sehr stark zugenommen, weshalb dies
auch zu einer nachhaltigen Entwicklung geführt hatte. Im Gegenzug sind es die
Polyphenole in diesen widerstandsfähigen Pflanzen, die aber auch die Antioxidantien
enthalten, die letztlich unsere Gesundheit verbessern. Es wird in Zukunft auch weitere
Maßnahmen geben müssen, um die Gesundheit der Pflanze zu retten, da sie auch für
medizinische Zwecke verwendet wird.

Über Robert Zimmermann 42 Artikel
Ich bin Diplom-Geograph mit dem Schwerpunkt Stadtgeographie und Einzelhandelsentwicklung und neben geographischen Fragestellungen auch sehr an den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt und Verbraucherschutz interessiert. Hier geht es meinem Google+ Profil